Radieschen vom eigenen Fensterbrett

Nachdem ihr dieses Blog gefunden habt, nehme ich an, dass ihr wie ich gerne mit den Fingern in Erde wühlt und Freude daran habt, Pflanzen großzuziehen. Vermutlich wollt ihr auch wissen, was denn da eigentlich auf euren Tellern landet, ob und wie viel Pflanzenschutzmittel euer Gemüse abbekommen hat. Mit Urban Farming bekommt man ein wenig Kontrolle über seine Lebensmittel zurück. Und kann Gemüse ziehen, dass man normalerweise nicht zu kaufen bekommt: buntes Mangold, Erdbeerspinat, Asia Salate und vieles mehr. Einige Jahre bin ich meiner Leidenschaft zu Urban Farming mittels einer angemieteten Parzelle bei einem Selbsternte-Projekt in Wien nachgegangen.

Gärtnern auf dem BalkonMittlerweile beschränke ich mich aber auf meinen 2,5 qm “gr0ßen” Balkon und meine Fensterbretter. In den letzten beiden Jahren habe ich mit verschiedenen Gemüsesorten experimentiert und neben den üblichen Kräutern auch Salat,  Tomaten,  Paprika, Gurken, Fisolen und Kartoffel angepflanzt. Außerdem wohnen ein kleiner Apfelbaum, ein Marillenbäumchen und ein Kisterl Erdbeeren auf meinem Balkon. Für dieses Jahr habe ich eine Intensivierung der Bepflanzung geplant und möchte etwas mehr auf Vertical Gardening setzen, um ein bisschen mehr an Essbarem aus meinem Mini-Balkon herauszukitzeln. Den Erfolg oder Misserfolg samt neuer Erkenntnisse möchte ich in diesem Blog teilen.

Written by Michaela